Anti-Lärm-Initiative
Anti-Lärm-Initiative

         Anti-Lärm-Initiative Presse

 

 

 

Am Montag, den 12.Juni 2017 um 18.30 Uhr:
Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rautenstrauch-Jost-Museum.

Veranstaltung dort:

Bürgerbeteiligung
Leitlinien für bessere Kommunikation von Einwohnern und Stadt

Zunächst wurde erklärt, daß die Veranstaltung für einen Imagefilm aufgenommen werden wird. Wer nicht aufgenommen werden wolle,
solle das durch Aufzeigen bekunden.


Die Anti-Lärm-Initiative Ehrenfeld nahm die aufgeführten Schlagworte (siehe links) wörtlich: Einbringen eines Beispiels ( = das durch den CBE Club Bahnhof Ehrenfeld/Yuca Club lärmgeplagte Ehepaar Schaenzler, das seit ca 10 Monaten auf eine Beantwortung ihres Briefs an das OB-Büro/die Stadt Köln/Bürgerbüro wartet, nachdem sie vorher vergeblich versucht hatten, auf der Ehrenfelder lokalen Ebene etwas zu erreichen)
einer nicht vorhandenen Kommunikation zwischen Bürgern und der Stadt Köln.


Siehe dazu auch weiterführende Hintergrundinformationen unter dem Punkt
Zusammenhänge
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Kölnische Rundschau, Printausgabe und online-Ausgabe 14.06.2017
Bürgerbeteiligung in Köln: Leitlinien für besere Kommunikation von Einwohnern und Stadt
von Dennis Scherer

Möchte die Kommunikation zwischen Bürgern und der Stadt verbessern:
Die Kölner Oberbürgermeisterin, Henriette Reker. Foto: dpa

 

Köln -Wie sieht gute Bürgerbeteiligung aus? Um diese Frage ging es am Montagabend im Rautenstrauch-Joest-Museum. Die Stadt hatte eingeladen, um dafür neue Leitlinien zu entwickeln.
Die Leitlinien sollen die Basis für respektvolle Kommunikation und transparente Auseinandersetzung mit Konflikten sein“, sagte Henriette Reker bei der Begrüßung der rund 100 Teilnehmer der Bürgerwerkstatt. „Die Bürger müssen frühzeitig ins Boot geholt werden, so dass sie merken, es passiert etwas, bevor der erste Bagger anrollt.“ Die Oberbürgermeisterin warnte aber auch, Bürgerbeteiligung bedeute nicht: „Jedes Einzelinteresse kann erfüllt werden.“ Aber dann solle es Rückmeldungen geben, warum nicht.
 

Initiative bekam keine Antwort von der Stadt
 

Über die hätte sich auch Siglinde Kallnbach gefreut. Ihre Initiative habe sich bereits im August 2016 wegen des Lärms und des Mülls, den die Besucher des Club Bahnhof Ehrenfeld verursachen, an die Stadt gewandt. Bis heute habe sie keine Antwort bekommen.

„Ist das der respektvolle Umgang der Stadt mit ihren Bürgern?!“, fragte sie. „Es tut mir leid, dass Sie keine Antwort bekommen haben“, sagte Reker dazu. Das Briefe nicht beantwortet werde, sei ein strukturelles Problem. Auch deshalb brauche es die Verwaltungsreform.Im Anschluss waren dann die Bürger selbst gefragt. An „Dialoginseln“ konnten sie ihre Meinung und Anregungen zu den Leitlinien äußern, die bereits im Vorfeld erarbeitet worden waren. Die meisten Besucher zog es dabei zu „Frühzeitige und transparente Information“.

Wer es nicht zur Veranstaltung geschafft hat, kann sich ab dem 19. Juni am Dialog online beteiligen.– Quelle:
http://www.rundschau-online.de/region/koeln/buergerbeteiligung--leitlinien-fuer-bessere-kommunikation-von-einwohnern-und-stadt--27791118
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Leserbrief an die Kölnische Rundschau, Print- und online, 16.Juni 2017:
Wir freuen uns, daß Sie unser Anliegen aufgenommen und damit zu mehr Öffentlichkeit verholfen haben.
Jedoch handelt es sich bei dem bis heute unbeantworteten Schreiben um einen Brief des Ehepaars Schaenzler, lärmgeplagte Anwohner des Club Bahnhof Ehrenfeld/Yuca.
Am 30.8.16 brachte Frau Schaenzler den Brief (Datum 29.8.16) persönlich zum Bürgerbüro der Stadt Köln, Frau Langen. Nach dem freundlichen Gespräch mit ihr nahm Frau Schaenzler den Brief wieder mit und sandte ihn, wie empfohlen, direkt an das OB-Büro. Eine Kopie davon auch an Frau Langen, die ihrerseits den Brief in e-mail-Form auch an das OB-Büro weiterleitete (Bestätigung dieses Vorgangs am 8.9.16). Von dort weitergeleitet an das Amt für öffentliche Ordnung/Gewerbeabtlg./Sachg. Gaststätten- und spielrechtliche Angelegenheiten/Frau Kopsch  erhielt Frau Schaenzler  eine Eingangsbestätigung am 14.9.16 mit der Bitte um etwas Geduld bei der Beantwortung wegen „unbesetzter Stellen und Dauererkrankungen“. Die Geduld brachten Schänzlers auf , bis heute, 10 Monate später, blieb der Brief unbeantwortet.
Herr Schaenzler sprach bei der Veranstaltung ausführlich mit Ihrem Berichterstatter Herrn Scherer und mit der die Oberbürgermeisterin begleitenden Frau Weiss (an die wir von Frau Reker verwiesen worden waren). Einen Zettel mit der Chronologie und seinen Kontaktdaten übergab er an Beide. Im Plenum habe ich jedoch für die Schaenzlers gesprochen. Siglinde Kallnbach
Mehr dazu in Kürze auf der Homepage der Anti-Lärm-Initiative Ehrenfeld

http://anti-laerm-initiative.performancelife.com/
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Artikel der Kölnischen Rundschau online:
http://www.rundschau-online.de/region/koeln/buergerbeteiligung--leitlinien-fuer-bessere-kommunikation-von-einwohnern-und-stadt--27791118
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Artikel Koelnische Rundschau, 21.01.2016 (2. Teil)

Der Spielplatz gegenüber dem CBE ist nicht nur Treffpunkt für spielende Pänz,
sondern wird auch von jungen und nicht mehr ganz so jungen Menschen
zum "Abhängen" genutzt. (Foto: Hermans)
(BU im Artikel "Die Furcht vor einer reinen Party-Meile" (s.o.)

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Artikel im Kölner Stadtanzeiger vom 17.12.2015
Der Lärm entsteht auf der Strasse BAHNBÖGEN Anwohner und Gastronomen wollen weniger Störungen

Ehrenfeld. Konzerte und Parties in den Gewölben unter dem Ehrenfelder Bahnhof sind laut. Unter dem Lärm leiden Anwohner, die sich zur Anti-Lärm-Initiative Ehrenfeld zusammengeschlossen haben. Per Bürgerantrag wollen sie erreichen, dass die Belästigungen im Bereich des Ehrenfelder Bahnhofs – besonders an der Bartholomäus Schink Strasse – abnehmen.
Neues Nutzungskonzept Die Bezirksverteung Ehrenfeld schob ihren Beschluß mehrmals auf, wel sie noch nicht alle Informationen zum Problem hatte. Jetzt stimmten die Politiker eimütig dafür, dass in regelmäßigen Arbeitsgruppen ein neues Nutzungskonzept für die Bahnögen besprochen wird. Bei der jüngsten Sitzung des Stadtteilparlaments wurde deutlich, dass die Ursache der Störungen weniger der Lärm der Veranstaltungen in den Bahnbögen selbst ist. Sie finden in geschlossenen Räumen hinter Lärmschutzfassaden statt. Bürgeramtsleiterin Bettina Scheunemann gab einen Bericht des Ordnungsamts zur Kenntnis, aus dem hervorgeht, daß das Amt alleine in diesem Jahr neunmal unangemeldet Lärmmessungen am Club Bahnhof Ehrenfeld in den Bahnbögen vorgenommen hat. Laut waren dabei jedes Mal Besucher, die vor dem Lokal auf der Strasse standen.
Die Betreiber des Lokals und Anwohner trafen sich trafen sich schon zu einem ersten Gespräch auf Einladung von Bezirksbürgermeister Josef Wirges. Bezirksvertreter aller Fraktionen begrüßten die Entwicklung. Sie bedauerten zugleich, dass die Verwaltung – insbesondere das Ordnungsamt – sich bislang nicht beteiligt habe.
Siehe dazu auch: Protokoll der Anti-Lärm-Initiative zu diesem Treffen unter „Sonstiges

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"...Verkehr und Lärm in Ehrenfeld Die Bahnbögen an der Bartholomäus-Schink-Straße stehen einmal mehr auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Ehrenfeld. Bei ihrer nächsten Sitzung am Montag, 17 Uhr, im Bezirksrathaus,Venloer Straße 419-421,müssen sich die Politiker mit einem Bürgerantrag befassen, der darauf abzielt, die nächtliche Lärmentwicklung durch die Gastronomiebetriebe in den Bahnbögen zu reduzieren..." Kölner Stadtanzeiger, 26.09.2015

(= Club Bahnhof Ehrenfeld und sein Yuca Biergarten und Club)

 

VIELEN  IST  ES  NACHTS  ZU  LAUT

LÄRMBESCHWERDEN

NACHBARN  DES  CLUB  BAHNHOF  EHRENFELD

FORDERN MEHR RUHE
  von Heribert Rösgen

 

                                                         KÖLNER STADTANZEIGER, 11. August 2015

 

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Ehrenfeld (red). Anwohner haben eine "Anti-Lärm-Initiative Köln-Ehrenfeld" gegründet. Bürgerinitiative gegen den Lärm, Kölner Wochenspiegel 8.7.15

Bürgerinitiative gegen den Lärm
Ehrenfeld (red). Anwohner aus der Senefelderstraße und der Schönsteinstraße haben eine "Anti-Lärm-Initiative Köln-Ehrenfeld" gegründet. Zum Sprecher wählten die zehn Gründungsteilnehmer den Jürgen Raap. Die Anwohner-Initiative wehrt sich, laut Pressemitteilung, "gegen die wiederholte nächtliche Ruhestörung durch den Betrieb des Club Bahnhof Ehrenfeld mit seinem YUCA Biergarten und durch den lautstarken Partytourismus in dessen Einzugsbereich sowie in angrenzenden Straßen."

Eine Eingabe an die Bezirksvertretung Ehrenfeld mit 39 Unterschriften betroffener Anwohner wurde an den Ausschuss Anregungen und Beschwerden des Rates weitergeleitet. Das Ordnungsamt wird den Betreiber der Gaststätte nun auf die gesetzlichen Bestimmungen nochmals hinweisen.

 

 

 

 

 

 

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Anti-Lärm-Initiative Köln-Ehrenfeld                                                                                                Köln, 30. Juni 2015

c/o Jürgen Raap

Senefelderstr. 5

50825 Köln-Ehrenfeld

 

Presseinformation

 

Anwohner in Ehrenfeld gründen Bürgerinitiative gegen Lärm

 

Auf Initiative der Ehrenfelder Bürgerin Siglinde Kallnbach haben sich Anwohner aus der Senefelderstr. und der Schönsteinstraße zusammen gefunden und eine „Anti-Lärm-Initiative Köln-Ehrenfeld“ gegründet. Zum Sprecher wählten die Gründungsteilnehmer den Journalisten und Kunstmaler Jürgen Raap.

 

Die Anwohner-Initiative wehrt sich gegen die wiederholte nächtliche Ruhestörung durch den Betrieb des „Club Bahnhof Ehrenfeld“ mit seinem YUCA-Biergarten und durch den lautstarken nächtlichen Partytourismus in dessen Einzugbereich sowie in den angrenzenden Straßen. Eine Eingabe an die Bezirksvertretung Ehrenfeld mit 39 Unterschriften betroffener Anwohner wird derzeit vom zuständigen städtischen Beschwerdeausschuss beim Bürgeramt Innenstadt behandelt (AZ. 02-1600-76-15).

 

Bisher fühlten sich die Anwohner von der Politik und der Verwaltung im Stich gelassen. Durch einen sozialen und urbanen Wandel hat Ehrenfeld als „Szene-Viertel“ inzwischen das Image, „laut, frech und hip“ zu sein und wird von der Lokalpresse oft auch so dargestellt, doch die Anwohner, die zum Teil schon seit Jahrzehnten hier leben, beklagen hingegen einen Verlust an Lebensqualität durch eine Zunahme an Lärm und Dreck.

 

Mit ihrer Bürgerinitiative wollen die Anwohner bei Politik und Verwaltung mehr Sensibilität für diese Problematik erreichen.

 

Die Initiative fordert mehr Kontrollen durch das Ordnungsamt zur strikten Begrenzung der Außengastronomie am Club Bahnhof Ehrenfeld auf max. 24 Uhr und verweist auf Fälle, wonach andernorts Straßenfeste und Open-air-Musikveranstaltungen auch in Köln um 22 Uhr beendet sein müssen (so erst am vergangenen Samstag, 27. 6. 2015 das Straßenfest in Kalk). Da sich am Ehrenfelder Bahndamm in nur 50-60 m Entfernung Wohnhäuser in der Schönsteinstraße befinden, ist auch hier eine Überwachung der nächtlichen Ruhezeit nach den Bestimmungen des Landesimmissionsschutzgesetzes durch die zuständigen Behörden anzumahnen.

 

Ausdrücklich lehnt die Initiative Bestrebungen der Politiker ab, den Aufgabenbereich des Ordnungsamtes einzuschränken und – wie die Presse berichtete - auf Landesebene die Gesetze und Verordnungen entsprechend zu ändern, um den Lärmschutz ordnungsrechtlich aufzuweichen.

 

Für die Zeit nach der anstehenden Sanierung der Ehrenfelder Bahnbögen wurden in der Vergangenheit unterschiedliche Ideen für eine künftige Nutzung kommuniziert. Die „Anti-Lärm-Initiative Köln-Ehrenfeld“ lehnt eventuelle Konzepte zu einer gastronomischen Intensivnutzung ab 2019/2020 konsequent ab und wünscht sich keine weiteren Musikclubs oder andere nächtliche Vergnügungsstätten am Bahndamm. Hierüber wird die Initiative in nächster Zeit das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Jürgen Raap

 

 

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Ein Vorläufer der Anti-Lärm-Initiative Ehrenfeld "Rechte für Anwohner",
initiativ seit Eröffnung des Club Bahnhof Ehrenfeld/Pfingsten 2010

http://www.a.performancelife.com/Proteste_gegen_Diskothek_in_Bahnbögen_Köln_Ehrenfeld
 

http://www.a.performancelife.com/Proteste_gegen_Diskothek_in_Bahnboegen_Koeln_Ehrenfeld.htm

 

 

 

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